Hainichen

Zeitzeugen zum Flugzeugabsturz vom 13. April 1945 nahe Hainichen gesucht

Der strategische Bombenkrieg gegen Deutschland hatte im Zweiten Weltkrieg nicht nur unzähligen Zivilisten das Leben gekostet. Er forderte auch etliche Opfer unter den beteiligten Luftstreitkräften. Selbst an Hainichen ging der Luftkrieg nicht spurlos vorbei. Dort stürzte am Nachmittag des 13. April 1945 ein einsitziges US-amerikanisches Kampfflugzeug ab, das zuvor von einem deutschen Jagdflugzeug attackiert wurde.

Der amerikanische Pilot soll laut einem Zeitzeugenbericht in Nähe der Autobahn zwischen der Brücke über die Große Striegis und der Abfahrt Berbersdorf zu Boden gegangen sein (Quelle: Thomas Kretschmann, „Hainichen. Zeitzeugen-Berichte & Dokumente 1930–1950“, Druckhaus Dresden, 2008). Neue Hinweise liefert der Hobby-Historiker Ralf Härtel aus Mittweida. Ihm ist es gelungen, weitere Dokumente zum Vorfall im US-Nationalarchiv zu finden. Dort wird unter anderem der ehemalige Hainichener Ortsteils Ottendorf als Absturzstelle genannt.

Um das inzwischen 76 Jahre zurückliegende Ereignis weiter recherchieren zu können, werden Zeitzeugen gesucht, die sich an den Absturz erinnern und möglicherweise die Frage beantworten können, was mit dem Piloten geschah, der zunächst in Gefangenschaft kam, aber bereits einen Tag später verstarb. Zeitzeugen, die mit ihren Erinnerungen zur Recherche beitragen können, melden sich bitte bei Ralf Härtel unter Ruf 0173 3625985.

Quelle: US National Archives 

Dieter Greysinger

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