Hainichen

Wir erhalten die erhofften Fördermittel für die Sanierung unseres Freibads!!!

Mehrfach hatte ich betont, wie gut es für Hainichen wäre, wenn der Fördermittelantrag für die avisierte Sanierung unseres Freibads positiv beschieden wird. Da 2020 für die vitalen Dorfkerne in ganz Sachsen „nur“ 25 Mio. € zur Verfügung stehen, war ich jedoch alles andere als optimistisch, die Zuschüsse auch zu bekommen, da wir vom großen Kuchen mit rund 1,5 Mio. € rund 6 % der Gelder alleine nach Hainichen holen wollen.

Umso erfreulicher sind jetzt die Signale, welche wir aus Dresden in den letzten Tagen erhalten haben: Das Sanierung des Freibads Hainichen steht auf der Liste der Vorhaben, welche eine Förderung bekommen sollen. Für mich ist dies eine der erfreulichsten Nachrichten in meiner seit über 15 Jahren andauernden Amtszeit als Bürgermeister von Hainichen.

Unser Freibad stand in den letzten Jahren mehrere Male kurz vor der Schließung. Zum Beispiel vor 13 Jahren, als die vorhandene Folie nicht mehr weiter verwendet werden konnte, vor rund 10 Jahren, als die Pumpen eingefroren waren und ersetzt werden mussten und alljährlich wenn unsere Schwimmmeister Ronny Müller und Rick Seifert das Bad für die Saison vorbereiten und Eimer voll Rost aus den stark veralteten Filtern und Zuleitungen ins große Becken laufen.

Dank dem großen Engagement und auch mit dem Glück des Tüchtigen halten die Filter, welche schon fast ein halbes Jahrhundert ihren Dienst erfüllen, glücklicherweise Jahr für Jahr. Dass diese Zeit nicht unendlich sein kann, war uns allen aber auch klar.

Doch nun die (nicht für möglich gehaltene) positive Wende! Schon durch die Tatsache, dass die vorhandene Förderrichtlinie dank der Kreativität im Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL)  auch auf Freibäder im ländlichen Raum ausgedehnt wurde, war das erste Pflänzchen Hoffnung aufgekommen.

Und jetzt der in Aussicht gestellte Fördermittelbescheid, welchen wir (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) auch im Verlauf des Februars erhalten werden: Dank der Unterstützung vieler Stellen ist der Traum wahr geworden.

Ausdrücklich ein ganz besonders großes Dankeschön an die Sächsische Landesregierung: Ich kann es immer wieder nur betonen: Richtlinien werden in Dresden zunehmend so ausgelegt, dass man sich auch wagt, die Hürden zu meistern und der erforderliche Aufwand auf ein Mindestmaß an Arbeiten beschränkt wird.

Ein großes Dankeschön aber auch an unser Landratsamt, welchem es gelungen ist, weit mehr als das in Relation zur Bevölkerungszahl Mittelsachsen zustehende Geld im Programm „Vitale Dorfkerne“ in die Region zwischen Rechenberg-Bienenmühle, Penig, Reinsberg und Leisnig zu holen.

Nicht zuletzt ein Dank an die Regionalmanagerin im Klosterbezirk Altzella Steffi Möller, welche uns auf die Möglichkeit hingewiesen hat, Fördermittel für das Freibad beantragen zu können. Danke dem Entscheidungsgremium und auch dem Verein „Regionalentwicklung Klosterbezirk Altzella“, durch welchen die Voraussetzungen für die Antragstellung gegeben wurden.

Und ebenfalls danke an unser Bauamt in Person von Thomas Böhme, welcher sich trotz vielfacher anderer Aufgaben gleich an die Umsetzung des Vorhabens gemacht hat und die erforderlichen Planungsunterlagen rechtzeitig in Zusammenarbeit mit dem Büro Melzer beschaffen konnte. Danke natürlich auch an unseren Stadtrat, dass man dem Ansinnen von Anfang an positiv gegenüber gestanden ist.

Im Rahmen der Baumaßnahme sollen folgende Komponenten erneuert/errichtet werden: 

  • Einbau einer umlaufenden Schwallwasserrinne
  • Errichtung eines Schwallwasserbehälters
  • Umstellung der Beckendurchströmung von horizontal auf vertikal
  • Erneuerung der Wasseraufbereitungstechnik
  • Erneuerung der Filter
  • Errichtung von Spielgeräten/Wasserattraktionen im Kinderbecken
  • Errichtung eines 1 Meter Sprungbrettes
  • Sanierung der 3 Meter Sprunganlage
  • Errichtung einer Einhausung für die Aufsichtskanzel der Schwimmmeister

Nun müssen wir uns zeitnah an die Ausschreibung machen und vor allem darauf hoffen, dass wir einen Betrieb finden, welcher zu akzeptablen Konditionen bereit ist, das Bauvorhaben auch zu realisieren.

Die Badesaison 2020 endet damit zum Ende der Sommerferien am 30.8. Am nächsten Tag sollen dann gleich die Bauleute das Kommando im Hainichener Freibad übernehmen, damit dieses Hainichener Kleinod im Juni 2021 mit dann neuer Technik wieder für die Gäste bereit stehen wird.

Wir werden alles daran setzen, die Chance zu nutzen, unser Hainichener Freibad zu sanieren. Gleichzeitig bitte ich schon jetzt um Verständnis, dass das Bad im Rahmen der bestehenden Rahmenbedingungen saniert wird. Einen Umbau in ein Erlebnisbad mit Riesenrutsche etc. können und wollen wir nicht angehen.

Da die Förderung der Förderrichtlinie auf Kosten von maximal 2.000.000 € beschränkt ist (wir erhalten davon 75 %) wäre eine anderweitige Aufwertung des Hainichener Freibads (unter Inanspruchnahme der Fördermittel) ohnehin nicht möglich gewesen.

Hoffen wir auf einen reibungslosen Bauablauf.

Dieter Greysinger

Bürgermeister

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