Hainichen

Unterstützung für die Geschädigten der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die verstörenden Bilder, welche uns seit einigen Tagen aus dem westlichen Teil unseres Landes erreichen, wecken Erinnerungen an die schrecklichen Hochwasserschadensereignisse bei uns in den Jahren 2002 und 2013.

Damals durften wir enorme Hilfe aus ganz Deutschland (und sogar darüber hinaus) erfahren. Ich bin heute noch tief bewegt, wie groß die Spendenbereitschaft damals war.

Nicht nur aus diesem Grund, aber vielleicht gerade deswegen ist die Bereitschaft groß, ein wenig der damals erfahrenen Solidarität zurückzugeben.

Anbei einige auf Hainichen zugeschnittene Informationen dazu:

1. Durch den Freistaat wurde ein Spendenkonto eröffnet. Unter dem Motto „Sachsen  hilft“ können Geldspenden getätigt werden, welche direkt den betroffenen Bürgern zugutekommen.

Auch ich habe bereits eine Spende getätigt. Ich rufe dazu auf, ebenfalls zu spenden. Nachstehend die Kontonummer:

Initiative „Sachsen hilft“

IBAN: DE30 8502 0500 0003 5760 13.

Geldinstitut: Bank für Sozialwirtschaft

BIC: BFSWDE33DRE

2. Ich erhalte immer wieder Anfragen, ob wir eine Sammlung von Sachspenden organisieren: Hier muss ich leider ein klares Nein vermelden.

Wir haben es bei den Sachspenden 2002 und 2013 erlebt, dass weit mehr als die Hälfte der eingegangenen Sachspenden keine Verwendung gefunden haben.

Vielmehr wurden in einer beträchtlichen Anzahl von Fällen wertlose Gegenstände bzw. Dinge von geringem Wert gespendet, welche dann auf Kosten der Kommunen entsorgt werden mussten. Ich will deshalb nicht alle Angebote „in einen Topf werfen“, muss aber eine Organisation von Sachspenden aus genannten Gründen ablehnen.

Da wir uns nicht anmaßen zu beurteilen, was wirklich etwas hilft und welche Gegenstände nur „preisgünstig entsorgt werden sollen“ bitte ich, Geld- aber keine Sachspenden vorzunehmen.

3. Ein großes Dankeschön an unsere Freiwillige Feuerwehr: Durch den stv. Gemeindewehrleiter Andrè Moos wurde gestern ein Rundruf in den Reihen unserer 6 Ortswehren gestartet. Insgesamt 16 Kameradinnen und Kameraden stehen bereit, sobald eine Anforderung aus dem Krisengebiet kommt, dorthin zu fahren und mitzuhelfen.

Ich bin von dieser selbstlosen Bereitschaft unserer Freiwilligen Feuerwehr mehr als gerührt und danke an dieser Stelle ausdrücklich für diese großartige Geste.

Aktuell helfen insbesondere Hilfskräfte aus den benachbarten Bundesländern vor Ort aus. Aufgrund des Ausmaßes der Schäden ist allerdings damit zu rechnen, dass weiterer Bedarf besteht und auf das Angebot aus Sachsen zurückgegriffen werden wird.

4. Glimpflich davon gekommen ist bisher unsere Partnerstadt Dorsten. Ich habe gestern mit meinem Kollegen Tobias Stockhoff gesprochen. Die Dorstener Hilfskräfte können anderswo mit anpacken, da es bislang in Dorsten keine größeren Schäden gibt. Wollen wir hoffen, dass dies so bleibt. Wir senden beste Grüße nach Dorsten.

An dieser Stelle möchte ich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt unsere Solidarität und unser Mitgefühl den Menschen in den Hochwassergebieten zum Ausdruck bringen.

Wir alle hoffen mit ihnen, dass keine weiteren Niederschläge dazu kommen, möglichst viele der noch vermissten Personen unversehrt wieder auftauchen und sie eine ähnlich große Spendenbereitschaft und Unterstützung erfahren, wie dies bei uns in den Jahren 2002 und 2013 der Fall war.

Zur Erinnerung habe ich ein paar Bilder von damals aus Hainichen beigefügt.

Ihr Oberbürgermeister

Dieter Greysinger

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