Bereits kurze Zeit nachdem die Tickets für das Neujahrskonzert der Mittelsächsischen Philharmonie am 4.1.2026 im Goldenen Löwen in den freien Verkauf gingen, waren sie schon vergriffen. Die Atmosphäre im Neorokokosaal ist eben einmalig. Das bringen die Musiker des Klangkörpers immer wieder zum Ausdruck. Seit dem Jahr 2023 gibt es im Goldenen Löwen zu Jahresbeginn Auftritte der Mittelsächsischen Philharmonie, es war also das insgesamt vierte Neujahrskonzert im Goldenen Löwen nach dessen Wiedereröffnung. Für 2027 gibt es sogar Überlegungen, gleich zwei Neujahrskonzerte im Neorokokosaal durchzuführen.
Der ausverkaufte Saal und ein begeistertes Publikum machten das Konzert zu einem tollen Erlebnis gleich nach dem Jahreswechsel.
Nach der Begrüßung durch die Kulturamtsverantwortliche bei der Stadtverwaltung Hainichen, Anja Krucoski und dem Hainichener Oberbürgermeister ging es mächtig zur Sache. Beide wiesen darauf hin, dass es gleichzeitig ein Geburtstagkonzert ist, denn genau vor 5 Jahren war der Goldene Löwe nach umfangreicher Sanierung wieder für die Öffentlichkeit geöffnet worden. Anfänglich aufgrund der Pandemie allerdings lediglich als Test- und Impfzentrum. Erst nach rund 2 Jahren begannen die Veranstaltungen dort.
Werke von Johann Strauß (Sohn), Sergey Tsoy, Juventino Rosas und weiteren Komponisten versetzten die Gäste in eine Atmosphäre wie in Wien vor 200 Jahren, der großen Zeit des Wiener Walzers.
Eine ganz besondere Attraktion, die schon den Besuch alleine wert gewesen ist, war der neue Generalmusikdirektor des Sinfonischen Orchesters, der in Mexiko geborene Dirigent José Luis Gutiérrez. Er verstand es von Anfang an, die Besucher in seinen Bann zu ziehen. Inmitten der ersten Runde übergab er den Dirigentenstab an Anja Krucoski, die sich als ausgezeichnete Konzertleiterin entpuppte. Mit Musikstücken wie der Explosions Polka von Johann Strauß Sohn, als man Luftballons zum Platzen brachte und dem Stück „The Typewriter“ von Leroy Anderson, bei dem Schreibmaschinen und die klingende Umschalttaste der Schreibmaschine, welche wohl nur noch älteren Bürgern bekannt sein dürfte, Teil des Musikstücks waren, sorgten zudem für musikalische Abwechslung.
Erstmals kam die Kostbar Chemnitz, die seit dem Jahreswechsel im Goldenen Löwen fürs Catering zuständig ist, zum Einsatz und präsentierte am Abend des 4. Januar ein breites Angebot an Getränken und Snacks. Die Resonanz aufs neue Angebot war durchweg positiv.
Nach rund zwei Stunden (darunter eine 20minütige Pause) und der obligatorischen Zugabe endete kurz nach 19 Uhr das Neujahrskonzert 2026 im Goldenen Löwen und die Gäste waren sich einig, dass es ein wunderbarer Start ins Jahr 2026 war. Danke allen beteiligten Akteuren.
Dieter Greysinger
Oberbürgermeister
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