Hainichen

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Cunnersdorf am 13.2.2026

Abergläubisch sind die Bewohner des Dorfes in der Mitte von Mittelsachsen offensichtlich nicht, denn sonst hätten sie ihre Jahreshauptversammlung nicht ausgerechnet am Freitag, den 13. angesetzt. Doch war aufgrund der Terminfindung und auch nach Absprache mit den Jahreshauptversammlungen der anderen Wehren der 13.2. das geeignetste Datum für die Versammlung. Freitag, der 13. stellte sich aber keinesfalls als schlechtes Omen heraus. Die Jahreshauptversammlung war gut besucht und verlief harmonisch bei einer positiven Grundstimmung.

Wehrleiter Ronald Winkler konnte an diesem Abend im Feuerwehrgerätehaus Cunnersdorf, welches erst vor rund 2 Jahren seiner Bestimmung übergeben wurde, die allermeisten der 25 aktiven Kameradinnen und Kameraden, Vertreter der 9 Personen starken Alters- und Ehrenabteilung, Ortsvorsteher Alexander Neumeister und die Mitglieder des Ortschaftsrats Ramona Naggatz, Cornelia Naumann und Marcus Müller (Ramona Naggatz/Marcus Müller in Doppelfunktion, denn beide sind zugleich Mitglied bei der Feuerwehr), den stellvertretenden Gemeindewehrleiter André Moos, Stadtrat Donald Bösenberg sowie Oberbürgermeister Dieter Greysinger begrüßen.

In seinem Bericht anlässlich der Jahreshauptversammlung blickte Ronald Winkler, manchmal auch mit einem Augenzwinkern auf ernste und lustige Begebenheiten im Jahr 2025 zurück. Auch 2 Jahre nach der Einweihung ist man in Cunnersdorf noch froh und dankbar, dass das Bauvorhaben „Neubau Feuerwehrgerätehaus mit angeschlossenem Dorfgemeinschaftshaus“ erfolgreich über die Bühne gebracht werden konnte.

Immerhin betrug die Investitionssumme damals rund 1,7 Mio. € und war damit eine der größten Einzelinvestitionen in unserer Stadt in den letzten Jahrzehnten überhaupt. Das Gerätehaus wird erfreulicherweise für dienstliche aber auch für private Feiern seit seiner Fertigstellung gut genutzt. Der Ortschaftsrat tagt dort ebenfalls einmal im Monat. Auch als Wahllokal diente das Gebäude seit seiner Inbetriebnahme bereits dreimal. Das Gebäude am Ortsausgang in Richtung Bockendorf hat sich zum echten Dorfzentrum entwickelt.

2025 war ein ganz besonderes Jahr für die FF Cunnersdorf. Denn im Vorjahr wurde die Wehr genau 100 Jahre alt. Die Jugendfeuerwehr gibt es seit nunmehr 50 Jahren. Dies feierte man mit einer Feier am Gründungsdatum, Ende Januar und mit einem Feuerwehr- und Dorffest im Mai. An diesem Wochenende wurde auch der Leistungsvergleich im Löschangriff auf der Wiese zwischen dem Feuerwehrgerätehaus und dem Pahlbach durchgeführt.

In Cunnersdorf wird das Feuerwehrleben gelebt, wie wohl in keinem zweiten Ortsteil unserer Stadt. Es gibt dort die stärkste Anzahl aktiver weiblicher Kameradinnen (9 Stück) überhaupt, sowie als einzigen Ortsteil (außer der Stadt selber) eine Jugendfeuerwehr mit insgesamt 16 Nachwuchsfeuerwehrleuten. 14mal musste man im Vorjahr ausrücken. Darunter waren 4 Brände, 9 Technische Hilfeleistungen und 1 Fehlalarm.

Beim Feuerwehrwettkampf belegte man den 3. Rang. Auch eine Baumpflanzaktion wurde durchgeführt. Zur Weihnachtsfeier besuchte man eine Mettenschicht im Bergwerk unserer Kreisstadt Freiberg. 26 Dienste wurden durchgeführt. Die Beteiligung war sehr gut.

Dieses Jahr plant man eine Ausfahrt in unsere Partnerstadt Ustek. Diese soll im September stattfinden.

Lena Winkler berichtete über die sehr engagierte Arbeit der Jugendfeuerwehr. Roberto Naggatz unterstützt sie als ihr Stellvertreter seit einiger Zeit tatkräftig. Benjamin Kupey, der dies bisher gemacht hat, steht aufgrund einer beruflichen Veränderung dafür derzeit nicht zur Verfügung. 16 Mitglieder gehören der Jugendfeuerwehr Cunnersdorf an. Diese sollen später in den Wehren Eulendorf, Bockendorf, Gersdorf/Falkenau und Cunnersdorf als aktive Kameradinnen und Kameraden zum Einsatz kommen. 19 Dienste, ein Elternabend, eine Übernachtung im Gerätehaus und Plätzchenbacken waren ein paar ausgewählte Aktivitäten.

Lothar und Hartmut Kempe, beide langgediente Feuerwehrkameraden in Cunnersdorf, wurden in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Ehrungen gab es auch für weitere verdiente Kameradinnen und Kameraden sowie für Jubilare. Andrea Rößner und Lothar Kempe wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Gerd Scholz für 60 Jahre. Wehrleiter Ronald Winkler, der die Geschicke der Cunnersdorfer Wehr seit 2008 leitet, wurde für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt, als Laudator fungierte sein Stellvertreter René Moos.

Auch Beförderungen konnten ausgesprochen werden: Roberto Naggatz und Matthias Ullrich wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert, René Moos darf ab sofort die Bezeichnung Brandmeister tragen. Alle drei erhielten neue Schulterstücke.

Dieter Greysinger

Oberbürgermeister

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