Hainichen

Der Mühlweg in Hainichen – wie aus einer extremen Holperpiste ein gutes Stück Straße wurde

Seit dem 19.12.2025 kann man wieder über den Mühlweg aus Richtung Crumbach nach Ottendorf fahren. Im Rahmen einer größeren Baumaßnahme des ZWA Mittleres Erzgebirgsvorland wurde die Straße, die schon mehrfach aufgrund ihres maroden Zustands kurz vor einer Vollsperrung stand, in einen sehr ordentlichen Zustand versetzt. An beiden Seiten fehlen allerdings ein paar wenige Meter neue Oberfläche, diese könnten perspektivisch im Rahmen der Winterstraßenschadensbeseitigung in den nächsten Jahren auch noch angegangen werden. Generell wurde die Straße, welche vor einem Jahr noch die Schulnote 5 – 6 hatte in eine 1 -2 verwandelt.

Der scheidende Technische Geschäftsführer des ZWA, Ulrich Pötzsch erläuterte die Beweggründe für diese Baumaßnahme.

Es ging dem ZWA insbesondere um eine Entlastung des Kanals im Bereich der Brüderstraße. Diese konnte durch den Neubau des Abwasserkanals, der beim ehemaligen Heizwerk am Ottendorfer Hang beginnt, erreicht werden. Das Wasser lief vor der Maßnahme in Richtung Niederstadt, jetzt verläuft der Abwasserkanal von der Salzstraße aus direkt zur Kläranlage in Crumbach. Das Kanalnetz der Niederstadt wird damit nachhaltig entlastet.

Gleichzeitig, das kündigte Ulrich Pötzsch bei der Feierlichen Inbetriebnahme an, sollen in den Folgejahren weitere Entlastungsmaßnahmen aus Richtung A4/PWC Anlage/Spedition Wormser durchgeführt werden. Die aktuelle Entlastung beträgt bis zu 22 Liter Schmutzwasser pro Sekunde.

Die Bauzeit betrug rund 9 Monate und begann im März 2025. Es wurden rund 780 Meter Freispiegelkanal und rund 440 Meter Abwasserdruckleitung neu verlegt.

Die Gesamtkosten für die Kanalbaumaßnahme betrugen rund 770.000 €, die Straßenbaukosten in Höhe von rund 130.000 € wurden jeweils zur Hälfte von der Stadt und dem ZWA getragen. Insgesamt wurde also eine Summe von rund 900.000 € verbaut.

Dies erläuterte die neue Kaufmännische Geschäftsführerin des Verbands, Anita Wehnert. Sie betonte, dass diese Maßnahmen nur realisiert werden konnte, da ein reger Gedankenaustausch zwischen dem ZWA und der Stadtverwaltung in Vorbereitung der Maßnahme erfolgt ist.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen beteiligten Akteuren, insbesondere den ZWA Mitarbeitern, welche die Baumaßnahme in den letzten 9 Monaten begleitet haben.                                                                                                                     

Dieter Greysinger

Oberbürgermeister

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