Wenn viele junge Leute freiwillig in ein Rathaus kommen, muss schon etwas Besonderes passiert sein. So geschehen am 29.06. in Hainichen: Oberbürgermeister Dieter Greysinger, begrüßte die besten Abgangsschüler der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule in Hainichen und die besten Hainichener Abiturienten, Abschlussjahrgang 2026, aus dem Martin-Luther-Gymnasiums Frankenberg im Rathaus. Im Ratssaal gab es für alle einen kleinen Empfang.
Alle 3 eingeladenen erfolgreichen Abiturientinnen aus Hainichen folgten der Einladung. Auch Schulleiter Ingo Pezold nahm sich die Zeit, um „seine“ Abiturientinnen zu verabschieden und sie mit seiner Anwesenheit noch einmal zu würdigen. 1/3 aller Gymnasiasten an der Frankenberger „Penne“ kommen aus Hainichen, berichtete er. Er würdigte die alljährliche Anwesenheit des Hainichener Oberbürgermeisters an der offiziellen Zeugnisausgabe im Kultur- und Veranstaltungszentrum „Stadtpark Frankenberg“. Direktor Ingo Pezold sieht bei Jeanny Feldmann, Victoria Renner und Marlene Wycsik beste Voraussetzungen, dass alle drei mit ihrer Leistung auch ihre Träume verwirklichen können und werden.
12 Schüler(innen) der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule erreichten mit einem Durchschnitt von besser als 1,6 ein Spitzenergebnis, 9 waren der Einladung des Oberbürgermeisters ins Rathaus gefolgt. Die anderen 3 waren zum Empfang bereits im Urlaub und ortsabwesend. Sie sorgten aber mit der Übersendung eines Bildes mit dem Abschlusszeugnis und der Mitteilung ihrer weiteren Pläne dafür, dass auch sie im Artikel gewürdigt werden können.
Schade, dass diesmal die Freie Presse (trotz Einladung) erstmals beim Empfang fehlte. Gerade die Eltern und Großeltern der Schulbesten wären sicher bei einem Artikel in der Lokalzeitung genauso stolz gewesen, wie die Schülerinnen und Schüler selber. 23 Schüler (stolze 37% aller Abgangsschüler) des diesjährigen Abschlussjahrgangs erreichten einen Notendurchschnitt von unter 2,0. Bilder von der feierlichen Zeugnisübergabe am 26.6. in der Trinitatiskirche finden die Leser des Gellertstadtboten im Verlauf der Ausgabe am 15.8.26.
Corinna Weinhold, Schulleiterin der Hainichener Oberschule, kann (wieder einmal) sehr stolz auf ihre Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler sein. Auch sie war am 29.06. in den Rathaussaal gekommen, um ihren besten Schülerinnen und Schülern noch einmal zu gratulieren. Wie sie bereits bei der Zeugnisübergabe in der Trinitatiskirche erwähnt hat, ist die Zukunft oft ungewiss, aber mit den gezeigten Leistungen und genügend Selbstvertrauen kann jeder Weg gemeistert werden. Es wird immer wieder Überraschungen geben, doch genau die machen das Leben spannend, so die Motivation von Frau Weinhold an ihre nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Sie brachte noch einmal ihre Freude über das hervorragende Abschlussergebnis zum Ausdruck und wünschte allen ihren langjährigen Schützlingen für die Zukunft alles Gute.
Insgesamt 62 Schüler und Schülerinnen aus drei Klassen verließen im zu Ende gegangenen Schuljahr die Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule in Hainichen. 60 davon erhielten ein Realschulabschlusszeugnis. 12 Hauptschüler erreichten einen Schulabschluss. 3 Schüler erhalten den qualifizierenden Hauptschulabschluss.
Wie in den Vorjahren auch, würdigte Dieter Greysinger die Schülerinnen und Schüler für ihre sehr guten Leistungen und fragte sie nach ihren weiteren Plänen.
Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule
Kurt Dietze aus Mobendorf (Striegistal) war dieses Jahr bester Abgangsschüler überhaupt an der Hainichener Oberschule mit einem Noten-Durchschnitt von 1,15. Kurt befand sich am 29.6. bereits im wohlverdienten Urlaub und konnte leider nicht teilnehmen. Er hat uns vor seiner Abreise verraten, dass er ab 1. September eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Mittelsachsen beginnen wird.
Lara Steidl aus Hainichen, OT Schlegel, erreichte einen tollen Notendurchschnitt von 1,23. Auf die Frage nach ihren beruflichen Plänen erklärte sie uns, eine Ausbildung als Optikerin bei Apollo-Optik im Chemnitz-Center zu beginnen.
Hanna Auerbach aus Hainichen und Phillip Seidel aus dem Ortsteil Bockendorf können sich beide über einen Notendurchschnitt von 1,31 freuen. Wohin sie ihre weiteren Pläne führen, haben auch sie uns stolz erzählt. Hanna wird ihr Abitur am Chemnitzer Stöckhardt-Gymnasium machen. Was sie nach den 3 Jahren anstreben wird, lässt Hanna noch offen. Phillip macht auch noch sein Abitur, allerdings am BSZ "Julius Weisbach" für Technik & Wirtschaft in Freiberg. Danach möchte er sich gern in Richtung Maschinenbau orientieren.
Arthur Richter aus Hainichen erreichte einen Notendurchschnitt von 1,33. Arthur wird sein Fachabitur (Wirtschaft) in Mittweida innerhalb von 2 Jahren absolvieren. Auch er lässt sich offen, was er danach anstreben möchte.
Lina Hartmann aus Hainichen freut sich über einen Notendurchschnitt von 1,38. Lina sagte uns, dass sie ihr Fachabitur (Gesundheit & Soziales) machen wird. Die nächsten zwei Jahre wird sie dafür ebenfalls nach Mittweida fahren.
Leni Martin aus Hainichen und Sophia Sander aus dem Rossauer Ortsteil Oberrossau gehörten mit einem Notendurchschnitt von 1,42 ebenfalls zu den besten Schülern in diesem Jahr. Leni wird das Fachabitur (Wirtschaft & Verwaltung) in Chemnitz machen. Für den Praxisteil hat sie sich die Stadtverwaltung Hainichen ausgesucht. Dieter Greysinger lud sie schon jetzt zur ersten Sitzung des Stadtrats nach der Sommerpause am 9.9. ein, um sich zu diesem Anlass dem Stadtparlament vorzustellen. Er erfüllt damit den Wunsch der Stadträte, alle Mitarbeiter vorzustellen, welche über längere Zeit in den Gebäuden der Stadtverwaltung anzutreffen sind. Sophia strebt das Fachabitur (Gesundheit & Soziales) in Mittweida an.
Johanna Richter aus Bräunsdorf (Oberschöna), freut sich über ihr Abschlussergebnis an der Oberschule in Hainichen sehr. Mit einem Notendurchschnitt von 1,50 wird sie das Abitur am BSZ "Julius Weisbach" für Technik & Wirtschaft in Freiberg machen. Im Gespräch verriet sie, dass sie erst in der 9. Klasse nach Hainichen an die Oberschule kam, sich dort aber sofort wohl und heimisch gefühlt hat.
Amy Louise Hoffmann,Kiara Zornstein aus Hainichen und Lea Bradler aus Hainichen, OT Gersdorf, erreichten einen Notendurchschnitt von 1,58. Amy Louise hat sich einen sehr interessanten Ausbildungsberuf ausgewählt: sie wird in Seiffen Holzspielzeugmacherin lernen. Dafür hat sie sich bereits eine Wohnung in Seiffen gesucht. Auf die Frage, wie sie auf Seiffen als Ausbildungsort gekommen ist, sagte sie stolz, dass sie sich sehr mit dem erzgebirgischen Ort verbunden fühlt. Kiara schrieb uns von den Plänen nach ihrer Schulzeit: Sie wird am Krankenhaus Mittweida eine Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin beginnen. Wir wünschen ihr dazu viel Erfolg. Lea befand sich zum Empfang des Oberbürgermeisters ebenfalls bereits im Urlaub. Auch sie verriet uns per E-Mail, wo man sie bald finden wird: Für sie geht es nach der Schule mit der geplanten Erlangung des Fachabiturs (Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung) am Beruflichen Schulzentrum Döbeln-Mittweida im Standort Mittweida weiter.
Beste Hauptschülerin im zu Ende gegangenen Schuljahr war Josi Recht aus Hainichen. Mit einem Durchschnitt von 2,60 schaffte sie zugleich den qualifizierten Hauptschulabschluss und wird zur Bundeswehr gehen. Dafür hat sie sich in Erfurt beworben. Dort wird mittels Auswahlverfahren entschieden, an welchem Startort sie ihren Dienst in den nächsten 12 Monaten absolvieren wird. Josis Ziel ist die Feldwebel-Laufbahn.
Martin-Luther-Gymnasium Frankenberg
Jeanny Feldmann aus dem Ortsteil Schlegel, gelang ein sehr guter Notendurchschnitt von 1,5. Sie war damit zweitbeste Abiturientin am Frankenberger Gymnasium in diesem Jahr überhaupt. Jeanny möchte in Jena ein Studium für Ernährungswissenschaften aufnehmen. Alternativ strebt sie ein Biologie-Studium an, welches entweder in Berlin oder alternativ ebenfalls Jena durchgeführt werden würde.
Victoria Renner aus Hainichen erreichte mit 1,7 ebenfalls einen super Notendurchschnitt. Sie interessiert sich für ein Studium für Sportmanagement und Psychologie in Jena. Damit ist gut möglich, dass die Lebenswege von Jeanny Feldmann und Victoria Renner nach der gemeinsamen Zeit am Frankenberger Gymnasium eine Zeit lang weiterhin parallel verlaufen.
Marlene Wycisk aus dem Ortsteil Siegfried, erreichte einen spitzen Notendurchschnitt von 1,8. Sie möchte gern ein Studium in Leipzig aufnehmen und Tiermedizin studieren. Marlene spielt aktiv in der Mandolinengruppe in Hainichen mit, welche einst durch die umtriebige Johanna Martin gegründet wurde. Leider wird es Marlene durch ihr Studium nicht immer möglich sein, auch künftig alle Termine der Mandolinengruppe wahrzunehmen.
Herzlichen Glückwunsch noch einmal allen Schulabgängerinnen und Schulabgängern zu ihren schulischen Leistungen. Wir wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.
Dieter Greysinger, Oberbürgermeister
Cornelia Morgenstern, Assistenz des Oberbürgermeisters
Einzelbilder wurden uns von Kurt Dietze, Lea Bradler und Kiara Zornstein per E-Mail zur Verfügung gestellt
Zur Zeit keine besonderen Informationen.
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