Hainichen

Abnahme der Heinrich-Heine-Straße am 21. Juli 2022

Am 09.10.2020 übergab der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Martin Dulig den Zuwendungsbescheid für den Ausbau der Heinrich-Heine-Straße, übrigens gemeinsam mit den Zuwendungsbescheiden für die Michael-Meurer-Straße/Kurze Straße und den Striegisweg.

 

Bei veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 1.396.000,00 € erhält die Stadt Hainichen eine Förderung in Höhe von 70 % für den Straßenbau mit Ausnahme eines Betrages von 70.210,00 €, der von der Förderbehörde als nicht zuwendungsfähig erachtet wurde. Die Auszahlung erfolgte zu etwa einem Drittel im Jahr 2021 und wird zu zwei Dritteln im Jahr 2022 erfolgen.

 

Für das Bau- und Ordnungsamt begann zeitgleich mit den beiden anderen Baumaßnahmen eine der anspruchsvollsten und größten Baustellen der letzten drei Jahrzehnte.

 

Nach Fertigstellung der Ausführungsunterlagen durch die B.O.R.I.S. Baubetreuung GmbH Rossau fand eine öffentliche Ausschreibung statt. Mit dem ZWA Mittleres Erzgebirgsvorland wurde eine Vereinbarung über die Durchführung der Gemeinschaftsmaßnahme abgeschlossen, da im Zuge des grundhaften Ausbaus neben dem Breitbandausbau auch die Trinkwasser- und Abwasserleitungen erneuert werden konnten. Den Zuschlag erhielt mit Beschluss des Stadtrates vom 17. 03. 2021 die EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH aus Markranstädt/Frankenheim.

 

Geplant war der Ausbau des 1. Bauabschnittes zwischen den Kreuzungen mit der Franz-Hübsch-Straße und der Poststraße im Jahr 2021 und des 2. Bauabschnittes zwischen Poststraße und Schulstraße bzw. Trinitatiskirche im Jahr 2022.

 

Nach der Fertigstellung und Verkehrsfreigabe des 1. Bauabschnittes konnte am 15.12.2021 eine Zustandsfeststellung durchgeführt werden. Es folgte eine Winterpause bis Mitte März 2022. Dann begann der Ausbau des 2. Bauabschnittes, der am 14.07.2022 dem Verkehr übergeben werden konnte. Am 21.07. fand die VOB-Abnahme statt.

 

Damit konnte der im Bauvertrag festgeschriebene Endtermin 04.11.2022 deutlich unterschritten werden, auch wenn noch kleinere Restleistungen offen sind. Allerdings war der Endtermin bewusst etwas nach hinten verlegt worden, da die Zwischenfinanzierung des Bauvorhabens bis zur Auszahlung der jeweiligen Raten der Fördermittel für die Stadt nicht leicht zu bewältigen ist.

 

Die von der Stadt Hainichen zu tragenden Baukosten dürften sich letztlich auf ca. 1.070.000 € (ohne Planung und Bauüberwachung) belaufen. Zu einem Teil der vom Baubetrieb eingereichten Nachtragsangebote stehen die abschließenden Verhandlungen aber noch aus.

 

Bei der Planung und Ausführung wurde auf einen behindertengerechten Ausbau mit entsprechenden Fußgängerübergängen für Sehbehinderte großer Wert gelegt. Ebenso großer Wert wurde der Gestaltung der Gehwege mit Granitplatten und -borden beigemessen. Am unteren Bauende im Bereich der Sackgasse nach den ehemaligen Druckwerken konnte außerhalb der ursprünglich geplanten Baugrenzen noch ein weiterer Fahrbahnabschnitt einschließlich Straßenbeleuchtung erneuert werden.

 

Das Bau- und Ordnungsamt dankt dem Baubetrieb für die qualitäts- und termingerechte Ausführung sowie den Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.

 

                                                                                                                                     Hartmut Stenker

                                                                                                                                     Sachgebietsleiter Bauamt

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