Hainichen

Stadtbildprägende Hainichener Immobilien suchen liebevolle neue Besitzer

Gerade zu Jahresbeginn schmieden viele Bewohner die Pläne für das gerade angefangene Jahr. Aus Gesprächen mit unseren Bürgern weiß ich, dass es einige Hainichener gibt, die auf der Suche nach einer Immobilie sind, welche diese dann erwerben und sanieren möchten. Nachstehend vier interessante Angebote:

1.      Gellertstraße 28: Die Sanierungspläne für das Gebäudes blieben vor einigen Jahren leider bereits in der Anfangsphase stecken. Der nicht in Hainichen wohnende Besitzer orientierte sich bei seinen Sanierungsplänen um und ließ seine beiden in Hainichen liegenden Gebäude weitestgehend in dem Zustand, in welchem er sie erworben hatte. Während er für das andere Haus (Gellertstraße 38), welches ihm einst gehörte, einen Besitzer fand, hat er die Gellertstraße 28 der Stadt für einen symbolischen Euro zum Erwerb angeboten. Die Stadt kann jedoch lediglich Gebäude dann selbst kaufen, wenn wir diese für eigene Zwecke benötigen bzw. wenn wir dieses aus Sicherheits- bzw. städtebaulichen Gründen abreißen wollen, beispielsweise um Parkplätze zu schaffen. Dies ist bei der Gellertstraße 28 nicht der Fall. Insofern stelle ich gerne kaufinteressierten Personen Kontakt zum derzeitigen Besitzer her. Das Angebot, die Immobilie für 1 € zu veräußern gilt lt. dem Inhaber auch für private Investoren. Im Grundbuch stehen übrigens keinerlei Belastungen, welche dem Erwerb oder der Sanierung der Gellertstraße 28 im Weg stehen könnten

2.      Fischer-Kaufhaus (Ecke Mühlenstraße/Brückenstraße): Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, ist der Erwerber von seinem Kaufangebot vom September des Vorjahres zurückgetreten. Da es sich dabei offensichtlich um eine Person gehandelt hat, welche das Fischer-kkaufhaus rein als Spekulationsobjekt erwerben hätte wollen, ohne selber konkrete Ausbaupläne an den Tag zu legen, ist dieser Schritt für unsere Stadt sicherlich nicht die schlechteste Option. Aber neue Interessenten mit wohl ähnlichen Gedanken stehen in der Warteschlange. Mir ist sowohl ein italienischer, als auch ein polnischer Interessent für das Fischer-Kaufhaus bekannt. In beiden Fällen erwarte ich mir im Falle eines Erwerbs keine nachhaltige Sanierung dieses wichtigen Hauses. Daher will ich noch einmal an sanierungswillige Hainichener appellieren, einen Kauf der Immobilie in Erwägung zu ziehen. Nähere Informationen zum Fischer-Kaufhaus, auch die Kaufpreisvorstellungen sowie die Kontaktdaten des für den Verkauf zuständigen Maklerbüros findet man im Internet unter https://www.immobilienscout24.de/expose/98158898?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-T%2FHaus-Kauf%2FUmkreissuche%2FHainichen%2F09661%2F215829%2F2342489%2F-%2F-%2F5%26exposeId%3D98158898&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=9bcdf55e-7014-3af1-8056-592078c7de33#/

3.       Ernst-Thälmann-Straße 41 (Eckhaus Gellertstraße/Ernst-Thälmann-Straße): Dieses unter Denkmalschutz stehende Eingangstor in die Stadt Hainichen gehört aktuell einer Person aus Ägypten. Dieser hatte sich jedoch nicht ansatzweise um seine Liegenschaft gekümmert und es weiter verfallen lassen.

Die Stadtverwaltung hatte einmal mit dem Gedanken gespielt, die Immobilie im Rahmen der Zwangsversteigerung zu erwerben um es dann abzureißen. Auch weil immer wieder Teile des Dachs auf die Gellertstraße stürzen. Die Denkmalbehörde steht einem solchen Ansinnen allerdings ablehnend gegenüber, weshalb unsere Bemühungen um den Erwerb des Gebäudes eingestellt werden mussten.

Die bereits in Gang gesetzte Zwangsversteigerung könnte jedoch kurzfristig wieder durchgeführt werden. Die Sanierung des Gebäudes könnte finanziell sowohl über die Sonderabschreibung (aufgrund der Eigenschaft als Einzeldenkmal) als auch durch eine Förderung aus Stadtumbaumitteln unterstützt werden.  Interessenten werden gebeten, sich direkt an mich zu wenden.

4.      Oederaner Straße 2: Auch hier wurde die Sanierung kurz nach Beginn der Arbeiten vor rund 10 Jahren aus finanziellen Gründen durch den Besitzer abgebrochen. Auch hier können Fördermittel für die Sanierung, aber auch aufgrund der Eigenschaft als Denkmal in Aussicht, gestellt werden. Das Haus ist sehr verkehrsgünstig gelegen. Man ist von dort aus in wenigen Schritten im Hainichener Stadtpark. Der Kaufpreis der Immobilie liegt wohl auch hier auf einem sehr niedrigen Niveau.

Es wäre schön, wenn dieser Appell nicht ohne Resonanz bliebe und es idealerweise bei allen 4 Immobilien „Prinzen“ gäbe, welche das „Dornröschen“  wachküssen.

Dieter Greysinger

Bürgermeister

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