Hainichen

Hainichen gedenkt am 9.11. der Reichspogromnacht vor 80 Jahren

Am 9. November 1938 geschah im gesamten Deutschen Reich das Unfassbare: Im Auftrag und unter Billigung der damaligen nationalsozialistischen Regierung zündeten SS und SA Schergen Synagogen an, schlugen und töteten jüdische Mitmenschen. Der Großteil der Bevölkerung sah dem Geschehen tatenlos zu.

Nur wenige Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse sind heute noch am Leben und können uns vom unsäglichen Leid erzählen, welches damals jüdischer Mitbürger, aber auch Andersdenkende über sich ergehen lassen mussten. Mit der Reichspogromnacht begann die industrielle Vernichtung von über 6 Mio. Menschen, in den Todeslagern der Nationalsozialisten.

Unbescholtene Mitmenschen, viele davon hatten für das Deutsche Kaiserreich 20 Jahre vorher noch im 1. Weltkrieg gekämpft, wurden gefoltert, geschlagen, drangsaliert und ermordet, nur weil sie einer Religionsgemeinschaft und nicht gewünschten Bevölkerungsgruppe angehörten.

In Hainichen gab es von April bis Juni 1933 eines der ersten Konzentrationslager in Deutschland überhaupt. Es befand sich an der Oederaner Straße im heutigen HKK-Vereinshaus.

Wir wollen diesen 80. Jahrestag der Reichspogromnacht zum Anlass nehmen, an die Opfer von Willkürherrschaft und Nationalsozialismus zu erinnern und haben eine kleine Gedenkfeier organisiert. Diese findet am Freitag, 9.11.2018 um 10 Uhr an der Oederaner Straße statt. Dazu ergeht eine herzliche Einladung.

Bilder: NDR, BR

Dieter Greysinger

Bürgermeister

Verkehr

Zur Zeit keine besonderen Informationen.

Mehr Information
Verkehr

Downloads

Hier finden Sie nützliche Formulare, Jahresrückblicke und Dokumente

Downloadbereich
Download