Hainichen

Dritter „Tag der Begegnung“ am Ottendorfer Hang am 10. September 2017

Als im Herbst 2015 die große Flüchtlingswelle auf Deutschland zurollte und bekannt wurde, dass in den Wohnblock am Ottendorfer Hang 5 eine dreistellige Anzahl von Geflüchteten einziehen wird, war die Unsicherheit in unserer Stadt groß. Erfreulicherweise bestätigten sich die Ängste einer beträchtlichen Anzahl unserer Einwohner nicht, dass damit das gute Miteinander in unserem Stadtleben gefährdet sein könnte.

Die Integration, gerade der Kinder vom Ottendorfer Hang 5, klappt recht gut, wenngleich die allermeisten Flüchtlinge nach Erlangung des Aufenthaltstitels in Richtung der Sächsischen Großstädte bzw. mit Ziel der alten Bundesländer Hainichen wieder verlassen.

Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung haben die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, aber auch das hauptberufliche Team der Flüchtlingsunterkunft mit Heimleiter Fred Hoppe und Sozialarbeiterin Peggy lllig.

Ehrenamtliche Helfer und hauptamtliche Mitarbeiter organisierten am 10.9.2017 zum dritten Mal nach 2015 und 2016 einen Tag der Begegnung. Dieser konnte dank des guten spätsommerlichen Wetters am Freigelände vor dem Flüchtlingswohnheim durchgeführt werden.

Zum Rahmenprogramm gehörten ein Fußball- und ein Volleyballturnier. Hier beteiligten sich erfreulicherweise mehrere Hainichener Vereine. Sie nutzen die Möglichkeit miteinander Schach zu spielen, aber auch Köstlichkeiten aus den Herkunftsländern der am Ottendorfer Hang lebenden Flüchtlingen zu kosten.

Maßgeblich an der Durchführung des 3. Begegnungstags beteiligt waren neben dem DRK auch der Verein Lebensräume, die Trinitatis-Kirchgemeinde Hainichen und der Kulturladen auf der Mittweidaer Straße.

Dieter Greysinger

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