Hainichen

Die Stadt Hainichen ehrt Jubelhochzeitspaare mit einem unterhaltsamen Abend

Ein kleines Jubiläum konnte am 12. Februar 2018 im Hainichener Rathaus gefeiert werden. Seit 2009 beteiligt sich unsere Stadt an der weltweiten Aktion „Marriage-Week – Gutes für Ehepaare“.   So war die Veranstaltung am Rosenmontag 2018 die Zehnte ihrer Art im Hainichener Rathaussaal. Kulturamtsleiterin Evelyn Geisler konnte rund 30 Ehepaare begrüßen, welche in diesem Jahr Ehejubiläum feiern können. Darunter Paare, die 2018 seit 66, 65, 64, 63, 62, 60, 55, 50, 40 und 30 Jahren miteinander verheiratet sind.

Die Gäste wurden für ihr Kommen mit einem bunten Programm belohnt, welches Evelyn Geisler gemeinsam mit Familie Fresz/Zeidler-Fresz von JMEM Hainichen zusammengestellt hatte. Auf Initiative von JMEM Hainichen wurde übrigens die Marriage-Week im Jahr 2009 erstmalig nach Hainichen geholt. JMEM Mitarbeiter sorgten am Veranstaltungsabend für den Sektausschank und die Betreuung der Gäste

Der Bürgermeister bezeichnete Ehepaare als Grundpfeiler unserer Gesellschaft und konnte berichten, dass im vergangenen Jahr 91 Paare von den Hainichener Standesbeamtinnen getraut wurden. Übrigens so viele wie seit Jahren nicht mehr (2016 =71, 2015 =70, 2014 = 79, 2013 = 74 Hochzeiten).

Hainichen ist damit eine Hochzeitshochburg im Landkreis Mittelsachsen. Maßgeblichen Anteil daran hat die Tatsache, dass die Burg Kriebstein zum Standesamtsbezirk Hainichen gehört. Alleine auf „Sachsens schönster Ritterburg“ konnten im Vorjahr 50 Paare (rund 55 % aller Eheschließungen) in den Hafen der Ehe geführt werden.

32 Hochzeiten gab es im Vorjahr auf dem Markt im Herfurth`schen Haus, 8 im Rathaussaal und eine im Tuchmacherhaus. Heiraten kann man in Hainichen auch im Gellert-Museum, allerdings wurde im Parkschlösschen 2017 keine Eheschließung durchgeführt.

Mit dem Neorokokosaal des Goldenen Löwen kommt in zwei Jahren eine weitere sehr attraktive Lokalität dazu, um sich in unserer Stadt das Ja-Wort zu geben. Dort kann dann nach der Trauung auch gleich die Hochzeitsfeier stattfinden.

2018 liegen den Hainichener Standesbeamtinnen bereits 46 Terminvergaben für Hochzeiten vor, davon allein sechs Anmeldungen am 18.8.18, einer Zahl, von der sich gleich 12 Personen ein gutes Omen für ihre Ehe erhoffen.

Der Bürgermeister ehrte die am längsten verheirateten Ehepaare an diesem Abend im Rathaussaal mit jeweils einem Blumenstrauß: Manfred und Anneliese Bösenberg sind seit 65 Jahren und 5 Monaten miteinander verheiratet, Christa und Johannes Martin haben 8 Wochen später geheiratet und sind seit 65 Jahren und 3 Monaten ein Ehepaar. Wolfgang und Ursula Jahns können 1 ½ Wochen nach der Marriage-Week Veranstaltung ihre Eiserne (65.) Hochzeit feiern. Ebenfalls mit einem Blumenstrauß begrüßt wurde Karin Glöß, die vielen Hainichenern aus ihrer Fotografentätigkeit noch gut bekannt ist. Sie feierte am diesem Abend ihren 75. Geburtstag, mit ihrem Mann Wolfgang ist sie in diesem Jahr 55 Jahre verheiratet. Kurzfristig von der Hainichener Marriage-Week Veranstaltung erfahren hatten Dietmar und Ute Melzer, die eigens aus Mittweida in die Gellertstadt gekommen waren. Sie feierten just am Abend des 12.2. ihren 30.Hochzeitstag und erhielten dafür eine Flasche Sekt. 

Für das ansprechende Rahmenprogramm sorgte an diesem Abend maßgeblich Familie Geisler. Neben der Hauptverantwortlichen, Kulturamtsleiterin Evelyn Geisler, traten auch Maskottchen Hainrich (dargestellt von Ehemann Uwe Geisler), Tochter Almut Geisler auf der Violine und Enkel Paul Geisler mit der Trompete auf.

Viel Applaus erhielten Jennifer Martens (übrigens Azubi bei der Stadtverwaltung Hainichen im 2. Lehrjahr) und Oliver Mende für zwei flotte Tanzeinlagen. Manche Lacher auf ihrer Seite hatten  Liddy Rückert und Lili Hofmann mit dem Sketch von Rolf Herricht und Hans-Joachim Preil „Die Tigerjagd“. Diesen hatten sie bereits zum letztjährigen Weihnachtsmarkt aufgeführt und schon damals ihr großes schauspielerisches Talent unter Beweis gestellt.

Den Hauptkulturteil des Abends übernahmen die beiden Hainichener Jörn Philipp (Gitarre) und Stefan Gneuß (Flügel). Sie präsentierten nachdenkliche, lustige und spannende Liebeslieder „im Herbst des Lebens“ die allesamt aus der Feder von Jörn Philipp stammen. Dazwischen sorgte Jörn Philipp mit Anekdoten zur Ehe für Abwechslung und schmunzelnde Gesichter.

Ganz praktische Beispiele für eine funktionierende Ehe gaben beim Interview von Angela Zeidler-Fresz das Hainichener Pfarrerehepaar Diemut und Friedrich Scherzer sowie Norbert und Lydia Hohmann aus Hainichen. Norbert Hohmann ist als Inhaber des Greifendorfer Schmiedelandhauses vielen Bewohnern unserer Region bekannt. Sie standen Rede und Antwort bei zahlreichen Fragen, welche Rezepte für eine funktionierende Ehe beinhalteten.

Mit dem Abendlied „Der lieben Sonne Licht und Pracht“ von Johann Sebastian Bach endete nach 2 Stunden ein abwechslungsreicher Abend.

Dieter Greysinger

Bürgermeister

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