Hainichen

Der Stadtrat hat zur Sitzung am 20.9. den Saatgutabriss an die Fa. Günther aus Burgstädt vergeben

Ich freue mich sehr, Ihnen heute mitteilen zu können, dass Mitte Oktober die Abrissarbeiten am ehemaligen Saatgut beginnen. Damit verschwindet der letzte größere Schandfleck aus unserem Stadtbild. Ich hatte immer wieder an dieser Stelle von den Hürden auf dem Weg bis zum Abriss berichtet. Dabei hatte ich mehrfach die Hoffnung aufgegeben, dass diese „Never-Ending-Story“ noch zu einem guten Abschluss kommen wird.

Da war zunächst ein rechtlich höchst kompliziertes Konstrukt was den Besitz des Saatguts anging. Da waren Besitzer im Grundbuch, welche versuchten, auch jetzt noch Profit aus der Veräußerung des hässlichen Betonklotzes herauszuschlagen und uns völlig unrealistische finanzielle Forderungen stellten. Und da war die Aussage des zuständigen Abteilungsleiters im Sächsischen Innenministerium Ende Januar 2017, dass nur noch für dieses Jahr ausreichend finanzielle Mittel für den Brachenabriss im Landeshaushalt des Freistaats Sachsen zur Verfügung stehen.

Letztendlich hat sich ab Anfang Juni 2017 alles doch noch zum Guten gewendet. Ich danke an dieser Stelle allen beteiligten Akteuren für ihren Einsatz in der Angelegenheit. Mein besonderer Dank gilt der Anwaltskanzlei Lutz Lorenz aus der Brüderstraße in Hainichen für deren Engagement in der Sache, der Auer Anwaltskanzlei Andreas Baumann, für die Bereitschaft, als Nachlassverwalter für das Saatgut zu fungieren, sowie dem Sächsischen Innenministerium, dass man meinen Zusicherungen auch über einen längeren Zeitraum geglaubt hat und die entsprechenden Gelder für eine recht lange Zeit zum Zwecke des Abrisses vom Saatgut zurückgehalten hat.

Der Stadtrat vergab den Auftrag zur Sitzung am 20.9.2017 an die Firma M. Günther aus Burgstädt. Damit setzte sich der einzige Bieter aus Mittelsachsen bei der Submission durch und ich bin ehrlich gesagt sehr froh, eine offensichtlich zuverlässige und seriöse Firma für das Vorhaben gefunden zu haben. Entgegen der Schätzungen des Planungsbüros, welches von Abrisskosten bis zu 1,75 Mio. € ausgegangen ist, liegt das Angebot der Fa. Günther bei „nur“ rund 550.000 €. Auch bei Hinzurechnen der Baunebenkosten (z. B. Planung) wird der Saatgutabriss letztendlich weniger als 1 Mio. € kosten. Der Fördersatz liegt bei 90 %.

Der Baubeginn hängt von der zur Verfügung stehenden Technik ab. Diese wird momentan noch auf einer anderen Baustelle in Ehrenfriedersdorf benötigt. Die Fa. Günther möchte allerdings spätestens am 16.10. mit den Arbeiten beginnen. Die geschätzte Bauzeit liegt bei rund 3 Monaten. Geht man also von einem milden Winter und einer vierwöchigen Baupause um Weihnachten aus, dürften die Arbeiten spätestens Ende Februar abgeschlossen sein. Restarbeiten, wie die Begrünung, erfolgen dann im Frühjahr 2018. Hoffen wir auf einen unfallfreien Bauverlauf.

Dieter Greysinger

Verkehr

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