Hainichen

Wohnort Ottendorfer Hang 5 offensichtlich nicht interessant

Ich hatte es mehrfach an dieser Stelle betont: Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in unserer Stadt hat sich innerhalb eines Jahrzehnts komplett gewandelt. Gab es in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit einen richtiggehenden Run auf freie Stellen, gibt es heute Betriebe, welche händeringend Personal suchen, aber nicht einmal Bewerbungen von in Frage kommenden Menschen erhalten.

Dies trifft sowohl auf gut ausgebildete Arbeitskräfte, als auch auf ungelernte Hilfskräfte zu. Daher bemühen wir uns, unter anderem mit Ko-Finanzierung von Arbeitsmarktmentoren/Sozialarbeitern, arbeitsfähige und arbeitswillige Personen aus der Flüchtlingsunterkunft am Ottendorfer Hang 5 von einem weiteren Leben in Hainichen zu überzeugen. Doch leider sind die Erfolge in dieser Hinsicht bislang sehr bescheiden. Blieben 2016 von 164 Personen, welche am Ottendorfer Hang 5 ausgezogen sind, wenigstens 4 Leute in Hainichen, verließen im 1.Halbjahr 2017 von 81 Personen, welche den Ottendorfer Hang 5 verlassen haben, alle 81 unsere Stadt. Zogen 2016 noch viele Flüchtlinge in die alten Bundesländer und hier vor allem nach Nordrhein-Westfalen, blieben im 1.Halbjahr 2017 die allermeisten Flüchtlinge zumindest in Sachsen. Rund die Hälfte (40 Personen) zog nach Chemnitz um, 8 Personen gingen nach Leipzig, 4 nach Dresden, 15 ins restliche Sachsen.

Dieter Greysinger

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