Hainichen

Bachbettberäumung Kleine Striegis

Nunmehr konnten im Rahmen der Baumaßnahmen zu den Schadstellen des Hochwassers 2013 auch die Instandsetzungen an der innerstädtischen Striegis zwischen Brücke Mittweidaer Str. 50 und Brücke Ernst-Thälmann-Straße erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden entlang des Bachlaufes ein Vielzahl an Schadstellen in der Bachsohlenbefestigung repariert.

Die Firma Bö-Fi Hoch- und Tiefbau GmbH aus Lichtenberg war für eine Bruttoauftragssumme von ca. 54.000 € tätig.

Die Arbeiten konnten weitestgehend planmäßig ausgeführt werden. Lediglich im Streckenabschnitt zwischen Mittweidaer Str. 32 und Am Wehr 12 wurde nach Freilegung des Bachbettes ersichtlich, dass ein größerer Teil der seitlichen Bachbettbefestigung geschädigt war, als dies zur Schadensaufnahme 2013 und 2015 erkannt werden konnte.

Ich möchte hiermit die Gelegenheit nutzen, auf zwei Dinge hinzuweisen, die im Zuge der Schadensbeseitigung thematisiert wurden. Zum einen ist dies die Mahd im Striegisbereich, welche aus Umweltauflagen nicht so rigoros  durchgeführt werden kann, wie viele Bürger es offensichtlich gern sehen würden. Der Bachbettbereich ist u.a. Lebensraum für Tiere und somit schützenswert. Die Vegetation flach zu halten ist die eine Seite. Verdeckte Brutplätze für Wasservögel und dgl. mehr zu erhalten ist die andere Seite. Die Mahd kann daher nur Zug um Zug erfolgen, so dass Zwischenbereiche solange stehen bleiben müssen, bis andere wieder nachgewachsen sind. Der Bauhof der Stadt Hainichen ist auf einem guten Weg, diesem gerecht zu werden. Zum anderen sind uns im Zuge der Maßnahme einige private Bachmauern aufgefallen, die in einem desolaten Zustand sind, kurz vor dem Zusammenbruch stehen oder es bereits in Teilen schon sind.

Ich möchte hiermit an alle Striegisanlieger appellieren, ihre bachangrenzenden Bauten auf Stabilität zu prüfen und notwendige Reparaturen auszuführen, bevor größere Schäden entstehen. Die Gewalten des Wassers sollten nicht unterschätzt werden. Kleinere Schäden bieten oft schon Angriffsflächen, welche sich unter Wasservollstand rasant und ohne Vorwarnung zur „Katastrophe“ ausweiten können. Sie schädigen dann meist nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Nachbarn und Weitere.

Olaf Schrader, B.O.R.I.S. Baubetreuung

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